küche+architektur

Oranier expandiert weiter

Die Gesamtfläche  von 92 000 qm des neuen Oranier-Domizils in Haiger –Sechshelden liegt nur wenige Kilometer von Dillenburg entfernt. Das Industriegebiet ist ausgewiesen und erschlossen und nur zur Hälfte überbaut.

Umzug ins frisch erworbene ehemalige Teka-Betriebsgelände in Haiger steht bevor

5. Mai 2014

Die Oranier-Gruppe, Hersteller moderner Heiz- und Küchentechnik mit Sitz in Gladenbach, hat das ehemalige Teka Betriebsgelände in Haiger-Sechshelden erworben. Begründet liegt diese Investition in den expansionsbedingten, mittlerweile unzulänglichen Platzverhältnissen am bisherigen Standort Gladenbach. Mit zu der Entscheidung beigetragen habe jedoch auch, dass die Gebäude in Gladenbach nur angemietet sind und keine optimale Verkehrsanbindung besteht sowie  die Höhe des Gewerbesteuerhebesatzes von 400 Prozent. 

Die Gesamtfläche des neuen Grundstücks von 92.000 m2, in Haiger –Sechshelden liegt nur wenige Kilometer von Dillenburg entfernt. Das Industriegebiet ist ausgewiesen und erschlossen und nur zur Hälfte überbaut. Neben 3.600 m2 Büro- und 1.100 m2 Sozialraumflächen stehen mehr als 37.000 m2 an Produktions- und Lagerflächen zur Verfügung. Hinzu kommt ein zweigeschossiges Parkhaus für 215 Fahrzeuge.

Da seitens Oranier nur etwa 50 Prozent des Geländes benötigt wird, soll auf den übrigen Flächen ein neues Gewerbegebiet entstehen. Zu diesem Zweck sollen einzelne Grundstücks- und Gebäudeflächen an andere Firmen verkauft oder vermietet werden. „Durch unsere Ansiedlung und den Ausbau der Fläche zum Industriegebiet möchten wir zur wirtschaftlichen Stärkung der Region beitragen. Zudem geben wir anderen Unternehmen die Möglichkeit, diesen verkehrstechnisch gut gelegenen Standort zu nutzen“, so Nikolaus Fleischhacker, Geschäftsführer der Oranier-Gruppe. Vorteilhafte ist die optimale Anbindung an die A 45. Das Gelände liegt nur 500 Meter von der nächsten Autobahnauffahrt entfernt.

Oranier wird den jetzt erworbenen Firmenkomplex zunächst umbauen, bevor im Sommer 2015 der Umzug stattfindet. Bis dahin soll eine neue Versandhalle mit insgesamt acht Laderampen entstehen.

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